Allgemeine Geschäftsbedingungen für Coachings
Susanne Christ, c/o Adressgeber #1894, An der Alten Ziegelei 38, 48157 Münster,
E-Mail: christ.coaching@gmx.de (nachfolgend „Anbieter“)
Teil 1 – Allgemeine Bestimmungen
1. Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen
1.1 Der Anbieter bietet Kunden verschiedene Online- und Präsenz-Coachings (nachfolgend „Coachings“) an. Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Vertragsverhältnisse zwischen dem Anbieter und dessen Coachees sowie sonstigen Vertragspartnern, die Verträge über die Teilnahme an Coachings mit dem Anbieter schließen.
1.2 Soweit neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente in Text- oder Schriftform Vertragsbestandteil geworden sind, gehen die Regelungen dieser weiteren Vertragsdokumente im Widerspruchsfalle den vorliegenden AGB vor.
1.3 Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich. Von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende AGB des Vertragspartners haben keine Gültigkeit, es sei denn, der Anbieter stimmt diesen ausdrücklich zu.
1.4 Im Geltungsbereich dieser AGB gelten folgende Begriffsbestimmungen:
- Coachee – Coachees sind natürliche Personen, die an den Coachings des Anbieters teilnehmen.
- Vertragspartner – Vertragspartner sind natürliche oder juristische Personen, die für sich und / oder andere natürliche Personen einen Vertrag mit dem Anbieter über die Teilnahme an den Coachings des Anbieters abschließen.
- Coaching: Alle vom Anbieter angebotenen Coachings.
- Coachingleiter: Der oder die natürliche(n) Person(en), die die vom Anbieter angebotenen Coachings durchführen (z.B. Dozent, Trainer, Coach).
2. Vertragsgegenstand
2.1 Der Anbieter bietet zu vorab festgelegten Terminen Coachings zu den Themen Mindset an. Beginn, Ende, Inhalt, Coachingleiter und Ort (bei Präsenz-Coachings) des jeweiligen Coachings sind dem Angebot zu entnehmen und werden dem Vertragspartner und dem Coachee vor Vertragsschluss mitgeteilt. Für An- und Abreise zu Präsenz-Coachings sind die Coachees selbst verantwortlich.
2.2 Die Coachings werden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Der Anbieter wird die Coachingleiter stets gewissenhaft auswählen. Der Anbieter ist berechtigt, den Coachingleiter jederzeit nach freiem Ermessen – auch kurzfristig – durch einen anderen geeigneten Coachingleiter zu ersetzen, sofern dies dem Coachee / dem Vertragspartner zumutbar ist. Ist der Wechsel des Coachingleiters für den Coachee / Vertragspartner unzumutbar kann der Coachee / Vertragspartner den Vertrag kündigen.
2.3 Die inhaltliche Konzeptionierung liegt im alleinigen Ermessen des Coaches in Abstimmung mit seinem Coachee. Ein bestimmter Erfolg der über die Durchführung eines gewissenhaft vorbereiteten und eines nach dem Ermessen des Coaches sinnvoll konzeptionierten Coaching hinausgeht ist nicht geschuldet.
2.4 Es wird darauf hingewiesen, dass der Anbieter keine Leistungen anbietet, für die eine behördliche Zulassung für Gesundheitsberufe erforderlich ist (z.B. Z.B. Heilpraktiker, Ärzte, Physiotherapeut, Ergotherapeut, Psychotherapeut u.a.). Im Falle von medizinischen Problemen obliegt es dem Kunden sich eigenständig Hilfe von einschlägigen Spezialisten zu suchen.
2.5 Die Gewährleistungen richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften (insbesondere des BGB).
3. Vertragspartner / Coachee
3.1 Vertragspartner und Coachee können, müssen aber nicht in einer Person zusammenfallen.
3.2 Coachees müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Minderjährige und / oder nicht voll geschäftsfähige Personen können nur mit Einwilligung des/der gesetzlichen Vertreter an den Coachings teilnehmen.
3.3 Vertragspartner des Anbieters ist diejenige natürliche oder juristische Person, die die Buchung auf eigenen Namen vornimmt. Der Vertragspartner ist gegenüber dem Anbieter alleiniger Schuldner der Teilnahmegebühren.
3.4 Wenn ein Coaching bestimmte Qualifikationen voraussetzt oder bestimmte körperliche / gesundheitliche Anforderungen für die Teilnahme an den Coachings erforderlich sind, wird der Anbieter dies dem Vertragspartner und dem Coachee vorab mitteilen, soweit sich die Voraussetzungen nicht bereits aus den Umständen ergeben. Sind derartige Anforderungen gegeben ist die Teilnahme an den Coachings nur zulässig, wenn der Coachee die Voraussetzungen erfüllt.
3.5 Sollte der Anbieter feststellen, dass ein Coachee die in dieser Ziffer genannten Voraussetzungen nicht erfüllt, ist der Anbieter berechtigt, diesen vor oder während der Coachings von der Coachingteilnahme auszuschließen. Die Teilnahmegebühr ist in diesem Fall unabhängig vom Ausschluss fällig, es sei denn, dass der Platz des betreffenden Coachees anderweitig vergeben werden kann. Es steht dem Coachee frei nachzuweisen, dass ein Schaden nicht oder nur in geringerer Höhe entstanden ist; die Vorschriften unter „Haftung / Freistellung“ bleiben unberührt.
4. Vertragsschluss
4.1 Die Buchung der Coachings ist telefonisch, per E-Mail oder via Kontaktformular möglich. Um ein Coaching zu buchen, erfragen die Interessenten zunächst telefonisch, per E-Mail oder via Kontaktformular, ob der gewünschte Termin/Produkt zu den gewünschten Konditionen verfügbar ist; diese Anfrage ist unverbindlich. Ist der gewünschte Termin/Produkt zu den gewünschten Konditionen verfügbar, erhält der potenzielle Kunde ein Angebot per E-Mail, das diese AGB, die Widerrufsbelehrung sowie die sonstigen ggf. erforderlichen Vertragstexte beinhaltet. Der Vertrag kommt durch die Annahme dieses Vertragsangebots durch den Kunden zustande, wobei auch die Bezahlung des Gesamtbetrags als Annahme zu verstehen ist; erforderlich ist hierbei, dass die Zahlung eindeutig einem bestimmten Coaching zugeordnet werden kann.
4.2 Der Vertragstext wird dem Vertragspartner / Coachee mitsamt diesen AGB per E-Mail in speicherbarer Form zugeschickt. Eine anderweitige Speicherung des Vertragstextes erfolgt nicht.
4.3 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung.
5. Buchung über ein Shopsystem
5.1 Sofern die Buchung der Coachings über ein Online-Shop-System erfolgt, gelten hierfür die folgenden Absätze.
5.2 Das Angebot im Online-Shop des Anbieters stellt eine unverbindliche Aufforderung an den Interessenten dar, die angebotene Dienstleistungen zu bestellen. Durch das Absenden der Bestellung (Klick auf den Kauf-Button) auf der Verkaufsseite gibt der Interessent ein verbindliches Angebot für einen Vertragsschluss ab.
5.3 Die Bestätigung des Eingangs der Bestellung folgt unmittelbar nach dem Absenden der Bestellung und stellt grundsätzlich noch keine Vertragsannahme dar. Der Anbieter kann die Annahme innerhalb von fünf Tagen erklären, indem der Anbieter eine schriftliche Auftragsbestätigung oder eine Auftragsbestätigung in Textform (Fax oder E-Mail) übermitteln, wobei insoweit der Zugang der Auftragsbestätigung beim Interessenten maßgeblich ist, oder indem der Anbieter den Interessenten nach Abgabe der Bestellung zur Zahlung auffordert (z.B. bei PayPal-Zahlung). Liegen mehrere der vorgenannten Alternativen vor, kommt der Vertrag in dem Zeitpunkt zustande, in dem eine der vorgenannten Alternativen zuerst eintritt. Erklärt der Anbieter die Annahme innerhalb vorgenannter Frist nicht, so gilt dies als Ablehnung mit der Folge, dass der Interessent nicht mehr an seine Willenserklärung gebunden sind.
5.4 Bei der Abgabe eines Angebots über das Online-Bestellformular des Anbieters wird der Vertragstext des Anbieters gespeichert und dem Interessenten nach Absendung seiner Bestellung nebst den vorliegenden AGB in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt. Eine darüberhinausgehende Zugänglichmachung des Vertragstexts erfolgt durch den Anbieter nicht.
5.5 Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung über das Online-Bestellformular kann der Interessent seine Eingaben laufend über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren. Darüber hinaus werden alle Eingaben vor der verbindlichen Abgabe der Bestellung noch einmal in einem Bestätigungsfenster angezeigt und können auch dort mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigiert werden.
5.6 Für den Vertragsschluss stehen ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung.
6. Preise und Zahlung
6.1 Soweit nicht anders vereinbart, gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses für die Coachings des Anbieters genannten Teilnahmegebühren.
6.2 Die Teilnahmegebühren sind Gesamtpreise inkl. etwaiger Steuern und verstehen sich in Euro. Die Höhe der Teilnahmegebühren wird dem potenziellen Vertragspartner vor Vertragsschluss bekanntgegeben. Die zur Verfügung stehenden Zahlungsarten werden dem Kunden vor Vertragsschluss mitgeteilt.
6.3 Die Teilnahmegebühren umfassen nur die Kosten der Coachings. Sonstige Kosten für ggf. erforderliche An- und Abreise, Übernachtungen, Ausrüstung oder Verpflegung sind ausdrücklich nicht umfasst.
6.4 Sofern der Vertragspartner nicht zur sofortigen Zahlung aufgefordert wurde, gilt Folgendes: Die Zahlung ist innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsdatum, spätestens jedoch 5 Tage vor dem gebuchten Coachingtermin, zu zahlen, wobei für die Einhaltung der Frist der Zahlungseingang maßgeblich ist. Sofern das Coaching erst 5 Tage oder weniger vor dem Coachingtermin gebucht wird, hat der Anbieter das Recht unter Festlegung einer Frist einen Nachweis über die Zahlung zu fordern (z.B. Überweisungsbeleg). Sollte kein rechtzeitiger Zahlungseingang und auch kein Nachweis der Zahlung vorliegen, ist die betreffende Person von der Teilnahme an den gebuchten Coachings ausgeschlossen und der Anbieter ist dazu berechtigt, den Platz des Coachees anderweitig zu vergeben oder den gebuchten Termin bis zur Zahlung aufzuschieben. In diesem Fall wird anstelle des geschuldeten Coachingentgelts ein Schadensersatzanspruch in Höhe des Coachingentgelts fällig, es sei denn der Platz kann anderweitig vergeben werden. Dem Coachee steht es frei zu beweisen, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist; die Vorschriften unter „Haftung / Freistellung“ bleiben hiervon unberührt.
6.5 Kommt der Vertragspartner in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank zu fordern. Für den Fall, dass durch den Anbieter ein weiterer Verzugsschaden geltend gemacht wird, hat der Vertragspartner die Obliegenheit nachzuweisen, dass der geltend gemachte Verzugsschaden überhaupt nicht oder in niedrigerer Höhe angefallen ist.
7. Stornierung
7.1 Die Stornierung eines gebuchten Coachings ist grundsätzlich nicht möglich. Auch bei Nichtteilnahme, insbesondere bei kurzfristiger Absage, wird die Gebühr in voller Höhe fällig, es sei denn, dass der Platz des betreffenden Coachees anderweitig vergeben werden konnte. Dabei ist es unerheblich, ob der Vertragspartner / Coachee den Grund für die Nichtteilnahme (z.B. Krankheit) oder die Verhinderung an der Teilnahme selbst zu verantworten hat. Dem Coachee steht es frei nachzuweisen, dass ein Schaden nicht oder nur in geringerer Höhe entstanden ist.
7.2 Sofern der Anbieter ein Coaching aus Gründen, die der Anbieter nicht zu verantworten hat, absagen oder an einen anderen Ort verlagern muss (z.B. aufgrund von Unwettern oder vergleichbaren Ausnahmesituationen), wird der Anbieter den Coachees / Vertragspartnern einen Alternativtermin bzw. ein alternatives Coaching oder einen alternativen Ort vorschlagen. Bei einem Alternativtermin oder einem Alternativ-Coaching findet eine Erstattung der Teilnahmegebühr statt, wenn der Coachee den Alternativtermin / das alternative Coaching nicht wahrnehmen kann oder nicht wahrnehmen möchte. Bei einer Verlagerung an einen anderen Coachingort findet eine Erstattung der Coachinggebühr nur statt, wenn dem Coachee die Anreise zum neuen Ort nicht zumutbar ist (z.B. bei deutlich längerer Anfahrtszeit oder schlechterer Erreichbarkeit).
7.3 In außergewöhnlichen Situationen (z.B. im Falle einer Pandemie) ist der Anbieter ferner berechtigt, ein Live-Coaching online durchzuführen. Eine Erstattung der Teilnahmegebühr findet in diesem Falle nur statt, wenn dem Coachee die Teilnahme an der Online-Coaching nicht zumutbar ist.
7.4 Das Widerrufsrecht für Verbraucher bleibt von der vorliegenden Klausel unberührt.
8. Coachingablauf
8.1 Im Interesse eines gelungenen Coachings sind alle Coachees dazu angehalten, sich fair, rücksichts- und respektvoll gegenüber den Coaches und gegenüber allen ggf. sonstigen am Coaching beteiligten Personen zu verhalten.
8.2 Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Coachings aus sicherheitstechnischen Gründen zu unterbrechen oder ganz abzubrechen. Im Falle eines sicherheitstechnisch bedingten Coachingabbruchs haben die Coachees keinen Anspruch auf Erstattung der Teilnahmegebühren, es sei denn, der sicherheitstechnische Vorfall beruht auf fahrlässigem oder vorsätzlichem Handeln des Anbieters oder seinen Erfüllungsgehilfen oder er war dem Anbieter im Voraus bekannt oder hätte nach allgemeinem Verständnis für den Anbieter im Voraus erkennbar sein müssen.
8.3 Gegebenenfalls vorhandenen Hausregeln oder Aufforderungen sowie Anweisungen der Coachingleiter ist Folge zu leisten.
8.4 Wenn ein Coachee gegen die Vorschriften dieser Ziffer verstößt, ist der Coachingleiter berechtigt, diesen vorübergehend oder dauerhaft vom Coaching auszuschließen, ihn vorübergehend oder dauerhaft des Coachingortes zu verweisen oder eine vergleichbare Sanktionsmaßnahme einzuleiten, die geeignet ist, das regelwidrige Verhalten zu unterbinden. Gezahlte Entgelte werden dem Coachee in diesem Fall nicht erstattet. Art und Umfang der Sanktionsmaßnahme stehen im freien Ermessen des Anbieters, werden jedoch Art, Schwere und Umfang des Verstoßes berücksichtigen.
9. Fotos
9.1 Das Fertigen von Foto- oder Filmmaterial zu gewerblichen Zwecken ist während der Coachings ohne ausdrückliche Genehmigung des Anbieters und dem Eigentümer des Coachingortes oder dessen Vertreter untersagt.
9.2 Der Anbieter wird Foto- oder Filmaufnahmen der Coachee nur nach deren Einwilligung fertigen und nutzen. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.
Teil 2 – Sonstige Bestimmungen
10. Haftung/Freistellung
10.1 Der Anbieter haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, aufgrund eines Garantie Versprechens, soweit diesbezüglich nichts Anderes geregelt ist oder aufgrund zwingender Haftung. Verletzt der Anbieter fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehendem Satz unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag des Anbieters nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist eine Haftung des Anbieters ausgeschlossen. Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Anbieters für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.
10.2 Der Coachee / Vertragspartner stellt den Anbieter von jeglichen Ansprüchen Dritter frei, die gegen den Anbieter aufgrund von Verstößen des Coachee / Vertragspartner gegen diese AGB oder gegen geltendes Recht geltend gemacht werden.
11. Datenschutz
Sämtliche vom Kunden erhobenen persönlichen Daten werden vertraulich behandelt. Die personenbezogenen Daten werden unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen der EU-Datenschutzgrundverordnung, des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes erhoben, verarbeitet und genutzt. Personenbezogene Daten werden nur erhoben, wenn der Kunde diese im Rahmen der Buchung freiwillig mitteilt. Der Anbieter verwendet die vom Kunden mitgeteilten Daten ohne dessen gesonderte Einwilligung ausschließlich zur Erfüllung und Abwicklung der Buchung. Mit vollständiger Abwicklung des Coachings und vollständiger Gebührenzahlung werden die Daten für die weitere Verwendung gesperrt und nach Ablauf der steuer- und handelsrechtlich vorgeschriebenen Fristen gelöscht, sofern der Kunde nicht ausdrücklich in die weitere Nutzung eingewilligt hat. Ausführliche Hinweise zum Datenschutz finden sich in der Datenschutzerklärung.
12. Schlussbestimmungen
12.1 Die zwischen dem Anbieter und den Kunden geschlossenen Verträge unterliegen dem materiellen Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
12.2 Sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, vereinbaren die Parteien den Sitz des Anbieters als Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis; ausschließliche Gerichtsstände bleiben hiervon unberührt.
12.3 Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen (z. B. Änderungen in der Rechtsprechung, Gesetzeslage, Marktgegebenheiten oder der Geschäfts- oder Unternehmensstrategie) und unter Einhaltung einer angemessenen Frist zu ändern. Bestandskunden werden hierüber spätestens zwei Wochen vor Inkrafttreten der Änderung per E-Mail benachrichtigt. Sofern der Bestandskunde nicht innerhalb der in der Änderungsmitteilung gesetzten Frist widerspricht, gilt seine Zustimmung zur Änderung als erteilt. Widerspricht er, treten die Änderungen nicht in Kraft; der Anbieter ist in diesem Fall berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung außerordentlich zu kündigen. Die Benachrichtigung über die beabsichtigte Änderung dieser AGB wird auf die Frist und die Folgen des Widerspruchs oder seines Ausbleibens hinweisen.
13. Verbraucherschlichtung
Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Unsere E-Mail-Adresse entnehmen Sie der Überschrift dieser AGB und unserem Impressum.
Stand: Mai 2026
